Murano und Umgebung

“Auf beiden Seiten des Kanals angeordnet, ließen die Häuser an Orte der Natur denken, an eine Natur, nach dem menschlichen Bild geschaffen.”

Marcel Proust

“Murano ist ein sehr lebhafter Wohnort der venezianischen Lagune ungefähr 1 km von Venedig entfernt und in 7 Minuten mit dem Vaporetto zu erreichen. Sie können die Insel auch schwimmend erreichen – aber das ist nur etwas für die Wagemutigen! In 30 Minuten erreichen Sie Murano vom Flughafen und vom Bahnhof Santa Lucia sowie vom Markusplatz aus. Murano besteht aus 7 Inseln und gehört zur Gemeinde von Venedig.

Mit circa 4.500 Einwohnern gehört Murano nach Venedig zu den dicht besiedelten Zentren der venezianischen Lagune. Die Inselgruppe, die Murano bildet, liegt entlang des Marani Kanals. Die Inseln sind durch Kanäle und Flüsse voneinander getrennt und durch Brücken miteinander verbunden, das gesamte Gebiet ist urbanisiert. Das Zentrum der Insel ist für die jahrhundertelange Kunst der Glasbläser bekannt. Auf der ganzen Welt ist das Muranoglas ein Begriff.

“Murano ist ein sehr lebhafter Wohnort der venezianischen Lagune ungefähr 1 km von Venedig entfernt und in 7 Minuten mit dem Vaporetto zu erreichen. Sie können die Insel auch schwimmend erreichen – aber das ist nur etwas für die Wagemutigen! In 30 Minuten erreichen Sie Murano vom Flughafen und vom Bahnhof Santa Lucia sowie vom Markusplatz aus. Murano besteht aus 7 Inseln und gehört zur Gemeinde von Venedig.

Mit circa 4.500 Einwohnern gehört Murano nach Venedig zu den dicht besiedelten Zentren der venezianischen Lagune. Die Inselgruppe, die Murano bildet, liegt entlang des Marani Kanals. Die Inseln sind durch Kanäle und Flüsse voneinander getrennt und durch Brücken miteinander verbunden, das gesamte Gebiet ist urbanisiert. Das Zentrum der Insel ist für die jahrhundertelange Kunst der Glasbläser bekannt. Auf der ganzen Welt ist das Muranoglas ein Begriff.

Die Legende

Plinius der Ältere (23-79 n. Chr.) berichtet von Seefahrern, die auf einer Phönizischen Insel strandeten. Sie kochten ihre armseligen Speisen in einer Pfanne, die von einigen Stücken Natron gehalten wurde. Nach einiger Zeit bemerkten sie, dass unter der Pfanne eine durchsichtige und glühende Flüssigkeit hervortrat, die nach dem Erkalten fest wurde. Auf diese Weise soll Glas entstanden sein: durch die zufällige Verbindung von siliziumhältigem Sand mit Natrium, das Natriumcarbonat enthält. Wahrscheinlich ist es nicht so gewesen, aber es ist eine nette Geschichte.

Die Legende

Plinius der Ältere (23-79 n. Chr.) berichtet von Seefahrern, die auf einer Phönizischen Insel strandeten. Sie kochten ihre armseligen Speisen in einer Pfanne, die von einigen Stücken Natron gehalten wurde. Nach einiger Zeit bemerkten sie, dass unter der Pfanne eine durchsichtige und glühende Flüssigkeit hervortrat, die nach dem Erkalten fest wurde. Auf diese Weise soll Glas entstanden sein: durch die zufällige Verbindung von siliziumhältigem Sand mit Natrium, das Natriumcarbonat enthält. Wahrscheinlich ist es nicht so gewesen, aber es ist eine nette Geschichte.

Das Glas

Im Jahr 1605 führte die „Serenissima“ das „Goldene Buch“ ein. In diesem Buch wurden die aus Murano stammenden Familien registriert. Sie waren die einzigen, die die Kunst der Glaserzeugung ausüben durften. Die Glasbläser genossen viele Privilegien: das Recht, hohe Ämter in den Ministerien der Republik zu bekleiden, das Recht, Münzen mit dem eigenen Namen zu prägen (“le oselle”), das Recht, öffentlich ein Messer zu tragen (“la spadina”) und das Recht, ihre Töchter mit Adeligen zu vermählen. Die Nachkommen dieser Ehen erhielten alle Privilegien der Adeligen.
Allerdings durften die Glasbläser ihren Beruf nicht außerhalb von Venedig ausüben, es drohte ihnen sonst die Todesstrafe.

Das Glas

Im Jahr 1605 führte die „Serenissima“ das „Goldene Buch“ ein. In diesem Buch wurden die aus Murano stammenden Familien registriert. Sie waren die einzigen, die die Kunst der Glaserzeugung ausüben durften. Die Glasbläser genossen viele Privilegien: das Recht, hohe Ämter in den Ministerien der Republik zu bekleiden, das Recht, Münzen mit dem eigenen Namen zu prägen (“le oselle”), das Recht, öffentlich ein Messer zu tragen (“la spadina”) und das Recht, ihre Töchter mit Adeligen zu vermählen. Die Nachkommen dieser Ehen erhielten alle Privilegien der Adeligen.
Allerdings durften die Glasbläser ihren Beruf nicht außerhalb von Venedig ausüben, es drohte ihnen sonst die Todesstrafe.

DIE GESCHICHTE DES MURANOGLASES

Die Geschichte des Muranoglases beginnt 1291, als alle Werkstätten der Glasbläser, die vermutlich bereits vor dem Jahr 1000 tätig waren, zwangsweise nach Murano umgesiedelt wurden. Der Grund dafür waren die vermutlich durch die Glasöfen verursachten zahlreichen Brände, die enormen Schaden anrichteten, weil die meisten Bauten aus Holz waren. Jedoch belegen alte Dokumente und Fundstücke, dass die Glaserzeugung schon früher auf der Insel ansässig war.

Durch diese räumliche Zusammenführung konnte die „Serenissima“, die durch die Glaskunst auf der ganzen Welt bekannt geworden war, die Produktion besser kontrollieren und das streng gehütete Geheimnis der Glasherstellung bewahren. Die Glasbläser mussten auf der Insel wohnen und durften nur mit einer Sondergenehmigung Venedig verlassen. Viele jedoch konnten fliehen und exportierten so ihr Können ins Ausland. Im 15. Jahrhundert gab es die wohl größte Krise in der venezianischen Glasproduktion, als in Böhmen die ersten Kristalle hergestellt wurden, vermutlich vom Können der Venezianer inspiriert. Venedig überlebte diese Krise, vor allem weil das Muranoglas vorwiegend für die Herstellung von Kronleuchtern verwendet wurde, die noch immer zu den berühmtesten auf der Welt gehören.

Nur die Glasmeister durften als nicht Adelige die Töchter von Adeligen heiraten. Die Republik erließ ein Dekret nach den Unruhen im „Großen Rat von Murano“, wonach nur jene Murano-Bürger waren, die auf der Insel geboren waren oder Häuser auf der Insel erworben hatten. 1602 führe der Stadtvogt bei der Volkszählung das „Goldene Buch“ ein. Es war nicht einfach, darin eingetragen zu werden: Die Prozedur war kompliziert und langwierig und die Republik musste der Eintragung zustimmen. Wer in diesem Buch nicht eingetragen war, konnte nicht als Glaser arbeiten, nicht am politischen Leben teilnehmen und genoss nicht die zahlreichen Privilegien der Muranobewohner.

Der Glasmeister hat zwei Helfer: den sogenannten „servente“ und den „serventino“. Beide halten das lange Rohr aus Metall, durch das der Meister bläst, um dem Glas die gewollte Form zu geben. Beide Helfer bearbeiten ebenfalls das Glas – allerdings mit Werkzeug, z.B. mit dem Spatel oder mit einer Zange, auch „borsella“ genannt.

DIE GESCHICHTE DES MURANOGLASES

Die Geschichte des Muranoglases beginnt 1291, als alle Werkstätten der Glasbläser, die vermutlich bereits vor dem Jahr 1000 tätig waren, zwangsweise nach Murano umgesiedelt wurden. Der Grund dafür waren die vermutlich durch die Glasöfen verursachten zahlreichen Brände, die enormen Schaden anrichteten, weil die meisten Bauten aus Holz waren. Jedoch belegen alte Dokumente und Fundstücke, dass die Glaserzeugung schon früher auf der Insel ansässig war.

Durch diese räumliche Zusammenführung konnte die „Serenissima“, die durch die Glaskunst auf der ganzen Welt bekannt geworden war, die Produktion besser kontrollieren und das streng gehütete Geheimnis der Glasherstellung bewahren. Die Glasbläser mussten auf der Insel wohnen und durften nur mit einer Sondergenehmigung Venedig verlassen. Viele jedoch konnten fliehen und exportierten so ihr Können ins Ausland. Im 15. Jahrhundert gab es die wohl größte Krise in der venezianischen Glasproduktion, als in Böhmen die ersten Kristalle hergestellt wurden, vermutlich vom Können der Venezianer inspiriert. Venedig überlebte diese Krise, vor allem weil das Muranoglas vorwiegend für die Herstellung von Kronleuchtern verwendet wurde, die noch immer zu den berühmtesten auf der Welt gehören.

Nur die Glasmeister durften als nicht Adelige die Töchter von Adeligen heiraten. Die Republik erließ ein Dekret nach den Unruhen im „Großen Rat von Murano“, wonach nur jene Murano-Bürger waren, die auf der Insel geboren waren oder Häuser auf der Insel erworben hatten. 1602 führe der Stadtvogt bei der Volkszählung das „Goldene Buch“ ein. Es war nicht einfach, darin eingetragen zu werden: Die Prozedur war kompliziert und langwierig und die Republik musste der Eintragung zustimmen. Wer in diesem Buch nicht eingetragen war, konnte nicht als Glaser arbeiten, nicht am politischen Leben teilnehmen und genoss nicht die zahlreichen Privilegien der Muranobewohner.

Der Glasmeister hat zwei Helfer: den sogenannten „servente“ und den „serventino“. Beide halten das lange Rohr aus Metall, durch das der Meister bläst, um dem Glas die gewollte Form zu geben. Beide Helfer bearbeiten ebenfalls das Glas – allerdings mit Werkzeug, z.B. mit dem Spatel oder mit einer Zange, auch „borsella“ genannt.

MURANO HEUTE

Auf der Insel gibt es rund 50 Glasöfen, die geblasenes Glas, Kronleuchter, Gläser, klassische und moderne Objekte herstellen, und Werkstätten, die mit verschiedenen Techniken arbeiten: mit Sauerstoffbrenner, mit Schleifgeräten und mit der Gravurtechnik. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Geschäfte und Ateliers. Die Fabriken sind für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, aber einige Betriebe haben Ausstellungs- und Verkaufsräume, die ohne Kaufzwang besucht werden können.

BUCHEN SIE IHREN AUFENTHALT IN DER VILLA LINA

MEHR INFORMATIONEN

MURANO HEUTE

Auf der Insel gibt es rund 50 Glasöfen, die geblasenes Glas, Kronleuchter, Gläser, klassische und moderne Objekte herstellen, und Werkstätten, die mit verschiedenen Techniken arbeiten: mit Sauerstoffbrenner, mit Schleifgeräten und mit der Gravurtechnik. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Geschäfte und Ateliers. Die Fabriken sind für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, aber einige Betriebe haben Ausstellungs- und Verkaufsräume, die ohne Kaufzwang besucht werden können.

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SEHENSWÜRDIGKEITEN

Im 18. Jahrhundert waren auf der Insel Murano zahlreiche Kirchen und Klöster, die, so wird behauptet, von Giacomo Casanova oft besucht wurden, der allerdings kein besonders religiöser Mensch war.
Nach dem Napoleonischen Feldzug sind nur einige kirchliche Gebäude erhalten geblieben: die Basilica San Donato, eine romanische Kirche aus dem 7. Jahrhundert, mit einem wunderschönen Mosaik, die Kirche San Pietro Martire aus dem 14. Jahrhundert mit Bildern von Paolo Veronese, Tintoretto und Giovanni Bellini und die Kirche Santa Maria degli Angeli, eine Perle der Baukunst, die vor kurzem renoviert wurde.

Das „Museo del Vetro“ beherbergt eine Sammlung historischer Glaswaren. Auf der Decke eines Raumes im ersten Stock kann man die Wappen der berühmtesten Familien aus Murano bewundern.

Der Leuchtturm aus Marmor ist noch immer eine Navigationshilfe für die vorbeifahrenden Schiffe.

SEHENSWÜRDIGKEITEN

Im 18. Jahrhundert waren auf der Insel Murano zahlreiche Kirchen und Klöster, die, so wird behauptet, von Giacomo Casanova oft besucht wurden, der allerdings kein besonders religiöser Mensch war.
Nach dem Napoleonischen Feldzug sind nur einige kirchliche Gebäude erhalten geblieben: die Basilica San Donato, eine romanische Kirche aus dem 7. Jahrhundert, mit einem wunderschönen Mosaik, die Kirche San Pietro Martire aus dem 14. Jahrhundert mit Bildern von Paolo Veronese, Tintoretto und Giovanni Bellini und die Kirche Santa Maria degli Angeli, eine Perle der Baukunst, die vor kurzem renoviert wurde.

Das „Museo del Vetro“ beherbergt eine Sammlung historischer Glaswaren. Auf der Decke eines Raumes im ersten Stock kann man die Wappen der berühmtesten Familien aus Murano bewundern.

Der Leuchtturm aus Marmor ist noch immer eine Navigationshilfe für die vorbeifahrenden Schiffe.

Villa Lina Venezia Murano

BURANO

Charakteristische Fischerinsel, berühmt für die Spitzenerzeugung und die farbenprächtigen Häuser. Jedes Jahr findet im September die Fahrt der “Regata Storica di Venezia” statt.

Villa Lina Venezia Torcello

TORCELLO

Eine der ältesten und fruchtbarsten Siedlungen der Lagune bis zum Entstehen der nahen Insel Venedig. Sehenswürdigkeiten sind die Kathedrale von Santa Maria Assunta aus dem Jahre 639 und die nahe gelegene kleine Kirche Santa Fosca aus dem 11. Jahrhundert.

Villa Lina Venezia Murano

LIDO DI VENEZIA

Die Insel ist für ihren wunderschönen Sandstrand, die Jugendstil-Häuser und natürlich für die Filmfestspiele von Venedig und das Casino bekannt.